Sonderthema "Das Herz"

Vortrag Nr. 3 – Thema „Das Herz“

11:15 – 12:00 Uhr, Dr. med. Heidi Beland, Internistin

 

„Ein Herz kann man nicht … oder kann man doch reparier’n !?“

- unser diesjähriges Thema auf dem 8. Coburger Gesundheitstag
im Kongresshaus Rosengarten am Sonntag, 1. März 2015

Wir, die Schwestern der Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach gGmbH, sind wieder dabei…auf dem mittlerweile sehr gut etablierten Coburger Gesundheitstag. Besuchen Sie uns am Infostand und hören Sie sich den Vortrag unserer Referentin, Frau Dr. med. Heidi Beland zum Thema „Herz“ an.

Die Zeilen aus Udo Lindenbergs Song lassen hoffen…alle Möglichkeiten offen…die gute Nachricht: Wir haben unsere Herzgesundheit selbst in der Hand…

Ist es „nur“ eine Pumpe, die hydraulischen Gesetzen folgend, den Organismus am „Laufen“ hält? Im wachsenden Embryo sind das Herz und sein Gefäßsystem als eines der ersten Organe entwickelt. Wir lachen, lieben, schlafen, sind aufgeregt oder treiben Sport und in unserem Inneren geht es zu wie in einem Kraftwerk. Unser Herz leistet Enormes; es schlägt pausenlos. Und damit das lange so bleibt, benötigt es sorgfältige Wartung und Pflege.

Unser Herz, zwischen 300 und 500 g schwer, entspricht in der Größe der eigenen geballten Faust, liegt in der Mitte der Brust, leicht nach links zur Gefühlsseite, verschoben. Es schlägt ca. 4000 mal pro Stunde und wird von der Lunge kommend mit frischer Energie (Sauerstoff + Nährstoff) versorgt. Die Abfallprodukte (Kohlendioxid) werden entsorgt, still und leise, erhält uns das Herz am Leben.

Solange alles „rund“ läuft und nichts zwickt, merken wir von alledem nichts. Die Fragen entstehen, wenn das Herz aus dem Takt gerät. Die Begriffe: Hoch- und Tiefdruck, Stolpersteine und Raserei des Herzens, Infarkt, Angina Pectoris und viele mehr, lassen uns aufhorchen. Die Statistik belegt, dass jenseits der 45 Herz-Kreislauf-Erkrankungen in unserer Industriegesellschaft die gesundheitliche Gefahr Nummer 1 sind und sogar zunehmen. Vor allem bei Frauen und Jugendlichen. An Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben 2012 die meisten Menschen und mehr Frauen als Männer.

Unser Herz ist aber nicht nur „die Pumpe“, es ist auch Sitz von Gefühl und Leidenschaft, Platon nennt es: Ort der sterblichen Seele, der Empfindungen und des Gemüts. Hier sind Liebe und Hass, Leidenschaft und Trauer zu Hause. Die Bedeutung des Herzens als Quelle des Lebens war schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte bekannt. Kannibalen verzehrten die Herzen von Mensch und Tier, um den Mut und die Kraft ihrer ehemaligen Besitzer zu erlangen. Selbst bis in die heutige Zeit finden wir die Sitte, das Herz als wichtigstes Organ, getrennt vom Körper zu bestatten, auch bei europäischen Adelsgeschlechtern, wie den Habsburgern oder den Wittelsbachern.

Kopf, Herz und Bauch in Harmonie; Verstand, Gefühl und Intuition sollten sich ergänzen, um den Menschen „rund und stimmig“ zu machen.

„Hört auf Euer Herz“ - nehmen Sie Ihre Herzgesundheit selbst in die Hand; durch aktive Lebensgestaltung, erfreuen Sie Ihr Herz; achten Sie darauf was und wie Sie essen, wie Sie sich bewegen und Stress bewältigen. Steigen Sie Treppen, fahren Sie Rad, ernähren Sie sich ausgewogen und sorgen Sie für ausreichend Entspannung. Damit sind Sie auch Vorbild für Ihre Kinder, denn schon in frühester Jugend wird der Grundstein für ein herzgesundes Leben gelegt.

…und um noch einmal Udo Lindenberg zu zitieren: „ein Herz das kann man reparier'n...Und geht's mal entzwei ist es längst nicht vorbei…ein Herz das kann man reparier'n...Ich weiß wie das geht, es ist niemals zu spät…

Ihre Diakoniestation Weitramsdorf-Seßlach gGmbH freut sich auf Sie!

Telefon: 09569 188330 /  

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 Vortrag Nr. 3 – Thema „Das Herz“

11:15 – 12:00 Uhr, Dr. med. Heidi Beland, Internistin